Sonderschauen

Jedes Jahr widmet sich die Classic Expo dem ein oder anderen Spezialthema, die so einige Vier- und Zweirad-Fanherzen höher schlagen lassen.

Sonderschauen 2022

Historische Rennmotorräder
Ein Ausstellung zu Ehren des einstigen Solo-Motorradweltmeisters Richard Hollaus
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Rallyesport - historisch bis modern
Die Geschichte des beliebten Breitensports von der Rallye Monte Carlo bis heute
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100 Jahre Jaguar
Von der Grundsteinlegung für die Marke Jaguar und berühmten Persönlichkeiten mit ihren Raubkatzen
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HISTORISCHE RENNMOTORRÄDER

präsentiert durch IGFC | Halle 9

Die Interessensgemeinschaft Formel Classic, kurz auch IGFC genannt, wurde 2003 gegründet und besteht aus einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich der Geschichte und Pflege des österreichischen Motorsports verschrieben hat.

Unter der Führung des früheren Rennfahrers Wolfgang Stropek gilt die IGFC als Drahtzieher und Aufbereiter in der internationalen Oldtimerszene und seit 2010 auch für die Neuzeit, den „Modernen“.

Der Club hat sich vor allem durch die Organisation und Durchführung verschiedenster Veranstaltungen in der Oldtimerszene einen Namen gemacht. Allen voran wohl das "Int. Rupert Hollaus Gedächtnisrennen", zu Ehren und in Gedanken an den ersten und einzigen Solo-Motorradweltmeister auf der Straße, Rupert Hollaus.

Nach dem Motto: "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht leben und die Zukunft nicht gestalten" präsentiert der IGFC auf der Classic Expo 2022 historische Rennmotorräder wie z.B. MV Agusta 3 und 4 Zylinder oder eine Matchless G50, als auch moderne Vertreter des Motorradsports.

Im Zuge der Ausstellung werden auch die Preisträger des „IGFC-CUP 2022“ geehrt und erhalten Ihre Pokale und Preise. Literatur über österreichische Staatsmeister und österreichische Legenden des Motorradsports, verfasst von Bgm. Tumpser Herbert, Bürgermeister in Traisen, Geburtsort von Rupert Hollaus wird vorgestellt ebenso werden Erinnerungsstücke von Rupert Hollaus ausgestellt.

RALLYESPORT - HISTORISCH BIS MODERN

präsentiert durch Rallye-Sport Promoter gGmbH | Halle 9

Der klassische Wettbewerb im Motorsport geht auf die Urmutter „Rallye Monte Carlo“ im Jahr 1911 zurück. Erstmals ging es darum, das Automobil sportlich einzusetzen. Geschwindigkeit, Wendigkeit und Beschleunigung gewannen auf der Jagd nach Bestzeiten zunehmend an Bedeutung. Ein Härtetest für Mensch und Maschine bei Wind und Wetter und abenteuerlichen Streckenkonditionen in Bezug auf Distanz und Beschaffenheit.

Mit fortschreitender Entwicklung von Straßen, Infrastruktur und Fahrzeugen wandelte sich auch der Anspruch der Rallyes. Bloße Zuverlässigkeitsfahrten auf Distanz stellten keine angemessene Herausforderung mehr dar. So wurden die Anforderungen der Rallyes durch verschlüsselte Fahranweisungen und das Auffinden einer bestimmten Route gesteigert. Die ersten Orientierungsfahrten erfreuten sich in den 50er Jahren großer Beliebtheit bei den Rallyepiloten.

News & Infos

Hintergrundwissen und Detailinfos zu unseren diesjährigen Ausstellern und Programmpunkten bietet der Classic Expo Blog!

Es folgte der Trend zu immer leistungsstärkeren Fahrzeugen und zu immer sportlicheren Aufgabenstellungen. Die Wettfahrt um vorgegebene Durchschnitts- oder Sollzeiten begann. Die Cockpits wurden entsprechend aufgerüstet. Auf technische Hilfsmittel wie Stoppuhren und mechanische Wegstreckenzähler war nicht mehr zu verzichten und auch das Teamwork von Fahrer und Beifahrer gewann immer mehr an Bedeutung.

Mitte der Siebziger-Jahre wurden die Orientierungsfahrten auf der Beliebtheitsskala von den Bestzeitrallyes abgelöst. Die Rallyeautos werden stetig weiterentwickelt und neue Technologien kommen zum Einsatz. Das perfekte Zusammenspiel von Fahrer und Beifahrer spielt bei Orientierungs- und Bestzeitfahrten, heute mehr denn je, eine tragende Rolle.

Der Rallyesport erfreut sich fernab der Rallye-Weltmeisterschaft auch im Breitensport großer Beliebtheit, sodass zahlreiche regionale Rallye-Läufe im Motorsportkalender zu finden sind.

Die Rallye-Sport Promoter gGmbH widmet sich in der Sonderschau Entstehung und Entwicklung des Rallyesports und präsentiert u.a. folgende Fahrzeuge:

  • Porsche 911 SC | österreichischer Staatsmeister 2017 -  Kris Rosenberger | Nur Fahrzeug
  • Ford Escort RS 2000 MK II | österreichischer Staatsmeister 2022 -  Lukas Schindelegger | Fahrzeug inklusive Fahrer
  • Opel Ascona | Rothmann Design - Mario Klepatsch  
  • SKODA FABIA Rally2 | Team Speedlife-Knobi.at, 3. ORM 2022

Am Stand erwarten Sie außerdem ein spannender Austausch zum Thema "Rallyesport" mit dem Generalsekretär der AMF, sowie ein Meet & Greet mit Top-Piloten der österreichischen Rallye-Szene. Mehr dazu in unserem Rahmenprogramm.

100 JAHRE JAGUAR

präsentiert durch Jaguarclub Austria | Halle 10

2022 ist für den Jaguarclub Austria ein Jahr der besonderen Jubiläen.

Einerseits wurde 1922 der Grundstein für die Marke Jaguar von Sir William Lyons gelegt als er sich in einer Garage in Blackpool mit seinem Nachbarn William Walmsley zusammen getan hat, um stilvolle Beiwagen zu bauen. Ende 1926 wurden die ersten Auto-Karosserien für andere Hersteller gebaut. Im Herbst 1935 erschienen die ersten SS Jaguare. Damals galten sie als Bentley des armen Mannes und waren um £ 385 zu haben. Nach 1945 wurde das Unternehmen umbenannt und nahezu jährlich erschienen neue Fahrzeuge. 1949 wurde der XK120 vorgestellt, gefolgt von den Rennwagen C-Type und D-Type die in den 50er-Jahren LeMans Seriensieger wurden. Abgelöst wurde der XK120 vom XK140 und in weiterer Folge vom XK150. Mit dem Mark V, Mark VII und Mark IX wurde dank des 6-Zylinder Reihenmotors mit obenliegenden Nockenwellen, der für den XK120 entwickelt wurde, auch der Limousinenmarkt "sportlich". In den 60ern war es dann so weit - der E-Type wurde zum Bestseller. Die Aufzählung kann noch beliebig bis in die Gegenwart fortgeführt werden.

Andererseits haben einige passionierte Jaguaristi vor 10 Jahren den Entschluss gefasst, die Clubszene in Österreich zu beleben und den Grundstein für den heutigen Jaguarclub Austria gelegt. Heute ist er die offizielle Repräsentanz des Jaguar-Enthusiasts´Club, des XK-Clubs und des E-Type-Clubs ist. Außerdem wurde der seit den 80er Jahren existierende Jaguar-Drivers´Club Austria integriert. Seither versteht sich der Jaguarclub Austria als eine Plattform rund um das Thema Jaguar. Es werden Clubabende und Ausfahrten veranstaltet, um den Erfahrungsaustausch mit ihren "Katzen" zu fördern. Seit vielen Jahren ist man bemüht, das Kulturgut Oldtimer einem breiteren Publikum zu präsentieren, so wie heuer u.a. auch auf der Classic Expo in Salzburg.

Am Samstag, den 15. Oktober sind alle Clubmitglieder auf den Stand eingeladen, um auf dieses Jubliäum anzustoßen.

Die Sonderschau zeigt einen kleinen Querschnitt zum Thema "Berühmte Persönlichkeiten und ihre Raubkatzen".

Entdecken Sie folgende Modelle:

  • original Jaguar XJ6 Serie 2, Bruno Kreisky
  • roter E-Type bekannt aus dem Film "Der Tod im roten Jaguar"
  • XK120 nach dem Vorbild von Clark Gable
  • ein XJ-S wie ihn auch Prinzessin Diana fuhr
  • sowie einen, Lanchester E18 HP Special, Baujahr 1937, den es in dieser Form weltweit nur zweimal gab!

Rennluft und Jaguargeschichte gibt es außerdem mit dem Original-Lenkrad des ehemaligen Formel-1 Piloten Mark Webber.